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Roboter!? Warum eigentlich Roboter?   


Roboter machen das Leben leichter

Serviceroboter sind auf dem Vormarsch. Die Fabriken haben sie bereits erobert. Jetzt wandern sie von den Montagehallen in unsere Wohnzimmer. Hunderttausende sind weltweit schon im Einsatz um uns im menschlichen Alltag zu unterstützen und lästige Aufgaben abzunehmen.

Was uns hierzulande noch gewöhnungsbedürftig erscheint, ist in Japan und in den USA längst Alltag. Schon heute werden therapeutische Roboter in Krankenhäusern und Altersheimen ebenso eingesetzt, wie erste Kommunikations- und Sicherheitsroboter im Empfangsbereich der großen Büros. Im Land der Unternehmen Sony, Toyota und Honda stecken Regierung und Industrie immense Summen in die Entwicklung der fleißigen Hausmänner von morgen. Das ehrgeizige Ziel: Androiden zu schaffen, die autonom arbeiten und flexibel reagieren können. Roboter also, die nicht nur menschlich aussehen, sondern sich auch so verhalten und zur Interaktion fähig sind.

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Ob eines Tages Androiden wie der smarte Lt. Commander Data oder der Übersetzungsroboter C3PO in die Gesellschaft integriert werden können, hängt sicher nicht nur davon ab wie viel Hightech möglich ist, sondern auch, ob Menschen die Fähigkeiten der künstlichen Helfer als sinnvoll und wünschenswert empfinden. Doch solange die Techniker tüfteln und die Philosophen über das zukünftige Verhältnis von Mensch und Maschine rätseln, können wir uns schon mal über jene Modelle freuen, die uns von lästigen Hausarbeiten befreien und entschlossen gegen Staub, Schmutz, Wäsche und wachsendes Gras vorgehen.

Denn genau hier liegt der Schwerpunkt: Immer mehr Privathaushalte schaffen sich Roboter für einfache Routinejobs und Reinigungsarbeiten an. Auch wenn dieses Geräte noch von vielen als Spielzeug angesehen oder als Partyhit belächelt werden: In 10 bis 15 Jahren werden überall Haushaltsroboter unseren Alltagskram erledigen und so normal sein, wie heute E-Mail und Internet.

Wo die Reise hingeht, das kann niemand so genau vorhersagen. Derzeit lautet das Motto: »Bewegen muss er sich – und dabei irgend etwas nützliches tun.« So werden wir in naher Zukunft  und in Privathaushalten vorwiegend Roboter erleben, die uns bei der Tagesroutine im Haushalt und bei der Raumpflege unterstützen: Wischen, polieren, staubsaugen, transportieren, usw. Die nächste Generation von Servicerobotern wird dann völlig autonom komplexere Arbeiten übernehmen, etwa Tischdecken, Geschirr wegräumen, aufräumen, Wäsche sortieren, Müll trennen und vieles mehr.


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